Steuerberatung Freiberufler

Allgemein

Bei der Betriebsprüfung oder auch Außenprüfung genannt handelt es davon, Sachverhalte vorzufinden, die zu unwiderruflichen Steuervergütungen, Steuerausfällen oder Steuererstattungen führen können. Die Befugnis zu einer Außenprüfung bekommt das Finanzamt durch die Abgabenordnung sowie die Betriebsprüfungsordnung 2000. Im Prinzip kann das Finanzamt die Betriebsprüfung jederzeit umsetzen, jedoch muss Ihnen dazu vorweg Zeit vorgegeben werden genauer gesagt das Finanzamt sollte sich bei Ihnen melden. Entsprechend der staatlich festgelegten Grundlagen sollte für den Besuch ein passender Zeitpunkt ausgesucht werden. Das heißt, dass der Kontrolleur sich nicht auf einem Montag ankündigen und am Dienstag vor Ihrer Haustür stehen darf. Die Betriebsprüfungsordnung spricht bei großen Arbeitsbereichen von 4 Wochen wie auch in allen anderen Fällen von zwei Wochen Ankündigungsfrist., Die Steuerhinterziehung ist ein oft auftauchendes Verbrechen in Deutschland. Falls man in diesem Zusammenhang erwischt wird, ist je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht,mit einer hohen Geld- und Freiheitsstrafen zu rechnen. Aus diesem Grund wird natürlich probiert, das Schwarzgeld, also das Kapital, das gegen das Gesetz keinesfalls versteuert wird, so gut es geht zu verbergen. Eine gute Möglichkeit dafür sind im Ausland ansässige Bankkonten. Insbesondere Bankkonten in der Schweiz verfügen über eine hohe Popularität in Hinblick auf das Verstecken von Steuerhinterziehungen. Für den Fall, dass das hinterzogene Geld auf deutschen Bankkonten liegt, würde das Finanzamt über kurz oder lang erfahren, dass sich vielmehr Geld auf dem Konto befindet, als in der Steuererklärung angegeben wurde, da die Finanzbehörde mühelos die Bankkonten prüfen kann. Befindet sich das Kapital allerdings auf einem schweizer Konto, fällt dem Finanzamt die größere Summe an Geld nicht so leicht auf, da sie hierbei keine Option zur Begutachtung der Konten haben. Außerdem ist das Bankgeheimnis der Schweiz sehr wichtig sowie gibt keine Kundendaten wie auch Informationen heraus., 2002 kam es zu einer Situation im Bereich Steuerhinterziehung. Boris Becker hatte damals knapp 1,7 Millionen Euro Steuern hinterzogen und wurde in dem Fall zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Justiz verurteilte den Mann obendrein zu einer Geldbuße von 300.000 Euro und zusätzlich musste Becker 200.000€ Bußgeld als Bewährungsauflage an diverse caritative Institutionen blechen. Boris Becker hatte zwischen 1991 und 1993 amtlich seinen Wohnsitz im Steuerparadies Monaco, allerdings befand sich sein tatsächlicher Wohnsitz in München. Boris Becker wusste, dass er angesichts dessen in der Bundesrepublik Deutschland komplett steuerpflichtig gewesen ist, dennoch hat er dem Finanzamt seine Münchner Wohnung vorenthalten., Das Steuerrecht liegt in einem eingenständigen Rechtsgebiet, das sämtliche Rechtlichen Grundlagen, die das Steuerwesen der BRD regeln, umfässt. Es wird zwischen dem allgemeinem Steuerrecht und dem besonderem Steuerrecht unterschieden. Das allgemeine Steuerrecht beinhaltet zum Beispiel solche Rechtsgebiete: die Abgabeordnung, das Bewertungsgesetz, dem Finanzverwaltungsgesetz sowie die Finanzgerichtsordnung. Das besondere Steuerrecht besteht aus den Einzelsteuergesetzen, wie beispielsweise: das Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das deutschsprachige Steuergesetz wird anhand dieser – auf dem Grundgesetz beruhende – Prinzipien beeinflusst: die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, das Sozialstaatsprinzip, das Nettoprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Mithilfe der geldlichen Konsequenzen auf den Bürger sind Steuern sowie die Steuergesetzgebung ein dauerhafter politischer Streitpunkt ebenso wie vielfacher Kritik überlassen. Die Streitpunkte sind seit Jahren die Komplexität des Steuerrechts wie auch die angeblichen Umgehungsmöglichkeiten., In der Bundesrepublik werden Steuern von dem Bund, den Ländern sowie den Gemeinden erhoben. Die wesentlichsten Steuern, die gezahlt werden sollen, sind die Einkommensteuern, die Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer, Schenkung- wie auch Erbschaftsteuer und die Grundsteuer. Darüber hinaus müssen Gebühren gezahlt werden, wie beispielsweise für die Rentenversicherung, Krankenversicherung oder die Arbeitslosenversicherung. Allerdings unterliegt keineswegs jede Gesellschaft oder Person dem Steuerrecht. Das Steuerrecht in Deutschland unterscheidet zwischen zwei Personen, den natürlichen und juristischen Personen, welche in Deutschland wohnhaft sind beziehungsweise ihren Standort haben und Personen, welche nicht wirklich einen Wohnsitz in der BRD haben (Steuerausländer). Eine naturgemäße Person ist eine Steuerinländerin, falls sie ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik hat. Die Staatsbürgerschaft ist in dieser Hinsicht keinesfalls bedeutent. Eine Person oder Gesellschaft, welche in keinster Weise die Geschäftsleitung noch ihren Wohnort in der BRD hat, ist eine Steuerausländerin.%KEYWORD-URL%