Anwalt für Strafrecht Hamburg

Allgemein

Das Strafrecht Deutschlands hat eine weit in die Vergangenheit reichende Geschichte, welche schon in der Zeit der germanischen Stämme seine Ursprünge hat. So entstanden im 6. Jhd. schon nach Stammesrecht vorgeschriebene Geldzahlungen an die Leidtragenden durch die oder den Verurteilten. Mitunter auch öffentliche Bestrafungen waren schon vor mehr als 1500 Jahren als Methode des Strafvollzuges verwendet worden. Mit der Verlagerung der Strafgewalt auf örtliche Machthaber im Mittelalter – z.B. Fürsten oder Könige – wurde das staatliche Strafrecht gestärkt und durch Wendungenzum Beispiel der privaten Rechtssammlung, dem Sachsenspiegel oder der Constitutio Criminalis Carolina einheitlichere Strafen bestimmt. Somit wurde der klassische Ordalprozess, bei demdas Gottesurteil als Beweismaterial zur Anwendung kam, wurde unter Einsatz von einen Indizien- wie auch Geständnisprozess ausgetauscht. Die Peinigung nutzte als Instrument zur Erwerbung eines Geständnisses, dessen Grundvoraussetzungen rechtmäßig bestimmt waren.In der Periode der Hexenverfolgung gründete die Constitution Criminalis Carolina die juristische Voraussetzung für Kirchen, mit dem bekämpfen von gefährlicher Magie. Diese trug bis ins 18. Jahrhundert die Verlustzahl von etwa 25.000 Personen mit . Die Periode der Aufklärung sorgte für einen Anstoß an die Denkfähigkeit. Nach der Beseitigung der Folter im Jahr 1740, wurde im Jahr 1851 das preußische Strafgesetzbuch angeordnet. Mit der Zeit wurden Abwandlungen getätigt. Das StGB findet bis heute seine Anwendung. Der Allgemeine Bestandteil des Strafgesetzbuches organisiert sowie regelt die allgemeinen Prinzipien, welche für das sämtliche Kriminalrecht gültig sind. Begehungsformen einer Tat, wie unter anderem Vollbringung sowie Versuch, Täterschaft sowohl Einschluss mit der Untergliederung in Anstiftung sowohl Unterstützung, Ziel sowohl Fahrlässigkeit, Begehung ebenso wie Nichteinhaltung werden präzisiert ebenso wie festgelegt. Neben der Unterscheidung zwischen Vergehen sowohl Verbrechen, reglementiert das Deutsche Strafrecht ebenfalls die Strafantragsstellung.
Der besondere Bestandteil des Strafgesetzbuches beschäftigt sich unter anderem primär mit Straftaten gegen die körperliche Unbescholtenheit, persönliche Freiheit, Diebstahl, Raub wie auch Nötigung, Betrug ebenso wie Untreue, wie auch Sachbeschädigung. Die Anwendung des Strafrecht Deutschlands gehört heutzutage des weiteren ausschließlich in den Inlandsstaaten. Die Staatsangehörigkeit des Täters oder Opfers ist dabei keinesfalls zu berücksichtigen. In den meisten Umständen von Delikten werden Geldstrafen angeordnet. Der Gefängnisaufenthalt tritt nur in überspannten Fällen beziehungsweise bei vielfache Rückfällen ein. Ein lebenslanger Freiheitsentzug ist für wenige Straftaten wie Mord, oder auch Hochverrat entgegenden Staat. Die Ordnungen zur Haftdauer sowohl frühzeitiger Entlassungist bundesweit unterschiedlich streng organisiert. In der Erfahrung ist die durchschnittliche Haftdauer von zu lebenslänglicher Freiheitsentziehung Verurteilten je nach Bundesland 20 bis 27 Jahre. In der Strafprozessordnung wird das deutsche Strafprozessrecht organisiert. Die Staatsanwaltschaft und der Richter sind selbstverständlich auch mit dem Anwalt Strafrecht die wesentlichen Bestandteile des Prozesses. Beiderlei Elemente sind von einander wie auch von anderen staatlichen Stellen eigenverantwortlich. Der Richter übernimmt die Leitung des Strafverfahrens, ist aber in keinster Weise weisungsgebunden. Das Strafgerichtunterliegt dem Amtsermittlungsgrundsatz.
Bei der deutschen Strafprozessordnung wird zwischen Offizial-und Antragsdelikten differenziert. Ersteres werden staatlich verfolgt. Antragsdelikte werden zum wiederholten Male zwischen absoluten sowie relativen Antragsdelikten differenziert. Die absoluten Antragsdelikte werden alleinig auf den Strafantrag des Verletzten hin verfolgt. Das ist zum Beispiel der Hausfriedensbruch. Bei relativen Antragsdelikten werden zusätzlich gleichermaßen vom Staat hin verfolgt, sobald ein öffentliches Neugier besteht. Funktion des Strafrechts ist der Rechtsgüterschutz durch Einwirkung auf die menschliche Verhaltensweise. Durch Strafnormen sollen Menschen daran gehindert werden, die Rechtsgüter anderer zu brechen. Im Strafrecht existiert die Klage, die Berufung sowohl die Revision als Rechtsmittel. Die Beschwerde richtet sich explizit an die von den Gerichten im ersten Rechtszug beziehungsweise im Berufungsverfahren erlassenen Beschlüsse sowie Verfügungen. Rechtsquellen des deutschen Strafrechts außerhalb des Strafgesetzbuchs sind u.a.: Strafprozessordnung (StPO), Jugendgerichtsgesetz (JGG), Betäubungsmittelgesetz (BtMG), Abgabenordnung (AO), Versammlungsgesetz (VersG), Waffengesetz (WaffG), Wirtschaftsstrafgesetz (WiStG) sowohl das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).Ziel des Strafrechts ist es vielmehr, die Menschen so zu beeinflussen, dass sie sich gemäß der Rechtsordnung konform verhalten.